I.B.T. Integrative bindungsorietierten Traumabegleitung

In dieser Methode wurden Bausteine der Verhaltenstherapie, der Tiefenpsychologie, der bindungsbasierten Psychotherapie sowie Körpertherapie und ‚Traumatherapie (mit EMDR) aufgegriffen und zu einem eigenen Ansatz ausgearbeitet. Gerade in der Arbeit mit Säuglingen, Kleinkindern, Schulkindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie in Paarbeziehungen besteht ein wichtiger Fokus auf der Beziehungsqualität und damit der Bindungsqualität. Besteht eine sichere Bindung zu einer Bezugsperson, so wird sie als hilfreich wahrgenommen, fördert die psychische Widerstandsfähigkeit und wird zur Ressource des jungen Menschen. Verhaltensregulierende Ansätze gehen davon aus, dass Vermeidungsstrategien psychische Belastungsformen aufrechterhalten, da eine emotionale Verarbeitung nicht erfolgen kann. Vermeidendes Verhalten kann sowohl auf geistiger als auch auf körperlicher Ebene gelebt werden, beispielweise wenn ein Ort gemieden oder eine Erinnerung unterdrückt wird. Bausteine der Verhaltens- und kognitionsfokussierten Begleitung sind: Psychoedukation – Selbstfürsorge – Ressourcenorientierte Selbstbeobachtung – Ressourcenorientierte kognitive Umstrukturierung – Narrative (orientiert an Grundbedürfnissen) – Kognitive Umstrukturierung Aufspüren und verändern von irrationalen, dysfunktionalen Bewertungsmustern – Arbeit mit automatischen Gedanken – Glaubenssätzen (ABC-Technik – Albert Ellis)